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Ende 1987 begann ich bei der Taekwondo-Abteilung des SV DJK Kolbermoor (damals noch DJK Kolbermoor) mit dem Training. Meine Trainer damals waren Franz Bartl und Walter Scharrer sowie Georg Loferer und Petra Schöberl. Als Blaugürtel "durfte" ich dann bereits kurzzeitig kleinere Gruppen übernehmen. So bin ich dann nach und nach in die Trainertätigkeit hineingerutscht.
Anfang 1993 wurde ich dann mit dem 1. Kup in den Kreis der "hauptamtlichen" Trainer der Abteilung aufgenommen. Ein Jahr später absolvierte ich dann die Übungsleiter-F-Schein Ausbildung der Bayerischen Taekwondo Union unter dem damaligen Lehrwart Gerd Kohlhofer und um dann wiederum ein weiteres Jahr später die Trainer-B-Lizenz zu erlangen. Beide Ausbildungen machte ich übrigens zusammen mit Wilfried Pixner, der nach G. Kohlhofer das Amt des Lehrwartes der BTU übernommen hat. Seitdem arbeiten wir beide sehr eng in der Trainerausbildung unseres Landesverbandes zusammen. W. Pixner hat das Lehrwesen auf ein beachtliches Niveau gehoben, so dass inzwischen immer mehr Sportkameraden aus anderen Landesverbänden die zugegeben teure und aufwändige Ausbildung in Bayern absolvieren.
In unserer Abteilung leite ich Einheiten für Kinder sowie Trainingseinheiten für Jugendliche und Erwachsene aller Alterstufen und Graduierungen. Zusätzlich kommt noch die spezielle Betreuung unserer Poomsae-Mannschaft hinzu.
Wichtig ist bei der Ausbildung der Kinder eine möglichst breit angelegte Bewegungsvielfalt. Auch wenn die Kleinen teilweise schon mit 8 Jahren auf Turniere hintrainieren so muss dennoch vermieden werden, dass sie sich zu früh spezialisieren. Das bedeutet, dass nach dem Turnier wieder das "normale" Training weiter geht. Bei den Höhergraduierten ab 4. Kup erwarte ich Verständnis für die Dinge, die sie tun und vorführen sowie eine gewisse Eigenkreativität. Immerhin arbeiten diese Schüler auf den begehrten schwarzen Gürtel (1. Dan) hin. Wer in diesem Stadium nur kopiert und nachmacht, der hat den Meistergrad nicht verdient. Wichtig ist die Entwicklung eines eigenen Weges im Taekwondo. Und genau aus diesem Grunde stellt der schwarze Gürtel kein Ziel dar sondern nur einen Meilenstein. Die Reise beginnt erst jetzt!
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