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Sportliche Entwicklung

brueckeWenn mir damals, als ich mit Taekwondo begonnen habe, jemand erzählt hätte, dass ich mal einen Meistergrad erreichen würde, dass ich mal ganz oben auf dem Treppchen stehen würde oder dass ich Trainer für den Landesverband werden würde, den hätte ich wohl ausgelacht.

Dennoch habe ich immer konsequent trainiert und versucht, meine Gürtelprüfungen so gut wie möglich zu absolvieren. Auch Verletzungspech konnte mich nicht aufhalten, ich habe danach stets härter und intensiver trainiert um den Rückstand wieder aufzuholen. Nach der Prüfung zum ersten Dan trat das Erreichen der nächsthöheren Graduierung allerdings immer mehr in den Hintergrund, da ich mich verstärkt dem Formenwettkampf widmete. Die Gürtelprüfungen waren sozusagen nur noch ein "Abfallprodukt" des Trainings, was aber nicht bedeuten soll, dass ich mich nicht entsprechend sorgfältig darauf vorbereitet hätte.
Trotz aller Erfolge habe ich doch immer wieder erfahren müssen, dass Stillstand gleichbedeutend mit Rückschritt ist. Niemand kann und darf sich auf seinen Lorbeeren ausruhen! Genau an dieser Stelle setzt die Unermüdlichkeit als Ziel des Do ein. Das ständige Üben und Verbessern der eigenen körperlichen Fähigkeiten und das Mehren des Wissens und der Erfahrungen muss Aufgabe jedes ernsthaften Kampfkünstlers sein.