Messerabwehr |
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Im fortgeschrittenen Bereich der Kampfkunstausbildung kommt auch die unbewaffnete Abwehr von Messerangriffen zum Tragen. Hierzu einige Gedanken:
Ein Messer ist eine tödliche Waffe und ein Kontakt mit ihm führt zu unweigerlich zu schweren bis schwersten Verletzungen. Messerkampfexperten gehen davon aus, dass je nach Situation die Chance unbewaffnet einigermaßen heil aus einer Messerkonfrontation hervorzugehen ca. 5-15% beträgt! Um zu erfahren wie "einfach" es ist jemanden mit einem Messer zu treffen, möge man sich ein altes ausrangiertes weißes T-Shirt anziehen, seinem Partner einen roten Eddingstift in die Hand geben und ihn veranlassen mit diesem Stift zu versuchen einen zu berühren. Viel Spaß beim Zählen der roten Streifen und Punkte!
Das solche Kontakte mit einem scharfen Messer nicht ohne Folgen bleiben wird auf diesem Video recht anschaulich erklärt. Zur Verdeutlichung des Gefährdungspotentials durch scharfe Messer sind hier Verletzungen von realen Messerangriffen zu finden. Die häufig gezeigten Abwehren von standardisierten Messerangriffen funktionieren auch nur dann wenn der Angreifer diesen "Angriff" deutlich anzeigt, keine Finten oder Täuschungen durchführt und sich auch nach dem Angriff weitestgehend "kooperativ" verhält. Die oben beschriebenen Dinge zeigen recht drastisch, dass das was im üblichen Kampfkunstsinne unter Messerabwehr verstanden wird, recht wenig mit realen Situationen zu tun hat. Experten sind sich einig, dass nur die eigene Bewaffnung deutlich zur Erhöhung der Überlebenschancen beiträgt. Diese Aussage soll nicht zur Eskalationssteigerung aufrufen sondern folgendes klar machen:
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