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Folgende wichtige Prinzipien kommen bei der Ausführung der Poomsae zur Anwendung und müssen unbedingt beachtet werden:
- Alle Techniken sollten am Endpunkt der Bewegung eine kleine Rastphase aufweisen (keine Schnapptechniken wie z.B. bei ap-chagi)
- Bei Richtungsänderungen wird der Kopf zusammen mit dem Körper gedreht
- Vor 270°-Drehungen wird nicht zuerst in die neue Richtung geblickt, sondern der Kopf sofort entsprechend der Drehrichtung gedreht
- Die Blickrichtung ist grundsätzlich immer in Laufrichtung (auch bei beidseitigen Techniken wie santul-makki oder monge-chikki)
- Der imaginäre Gegner ist grundsätzlich immer so groß wie der Aktive selbst ("Der eigene Körper ist das Maß aller Dinge")
- Bei der Ausführung von Techniken sind die eigenen Körpergrenzen zu beachten
- Dies bedeutet, dass keine Kicktechniken über Kopfhöhe getreten werden
- Die Blockhöhen sind entsprechend den Techniken einzuhalten (Arae, Momtong, Olgul)
- Die Ausholbewegungen von Blocktechniken sind sinnvoll und effektiv auszuführen, wobei die blockende Hand im Ansatz immer außen liegt. Seo Myung-So hat hierzu sehr anschaulich Prinzipskizzen erstellt:
- Der Kampfschrei (kihap) ist an der vorgeschriebenen Stelle auszuführen (keine zusätzlichen kihaps einfügen)
- Keine Preßatmung machen ("Dampfmaschine")
- Außer an benannten Stellen ist Aufstampfen mit den Füßen bei Stellungswechseln zu vermeiden
- Beim Wechsel zwischen zwei tiefen Stellungen ist ein Auf- und Abgehen des Köpers zu vermeiden ("Jo-Jo-Effekt")
- Ein kämpferischer Ausdruck bedeutet nicht übermäßige Schauspielerei was Mimik und Gestik angeht!
- Die Form wird in nahezu gleichmäßigem Tempo gelaufen mit lockeren und fließenden Ausholbewegungen, einer minimalen Rastphase am Endpunkt und dann wieder fließend in die nächste Bewegung reingehend
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