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Formen allgemein

chongwonEin zentrales Element bilden die Formen im Taekwondo. Interessanterweise stellen gerade sie in den Prüfungen nicht selten einen Stolperstein dar, daher werden sie auch nicht unbedingt immer von den Schülern "geliebt".
Hier bedarf es des intensiven und ausdauernden Übens, um bei der Vielzahl der Bewegungen auch unter Stress (Prüfung, Meisterschaft, etc.) sattelfest zu sein. Nicht zuletzt sollte eine Form auch irgendwann einmal bei der Vorführung "Leben" bekommen. Dies zu schaffen stellt wohl die höchste Stufe der Perfektion dar und ist vielleicht nur wenigen vergönnt!
Dennoch muss es das lebenslange Ziel eines jeden Taekwondoin sein, an der Vervollkommnung seiner Techniken zu arbeiten. Hierzu bieten die Formen eine hervorragende Möglichkeit.

Kennzeichen der Formen ist das Ausführen von exakt festgelegten Abwehr- und Angriffsbewegungen. Von Laien wird dies auch gerne als "Schattenboxen" bezeichnet, was aber den Kern der Sache nicht trifft. Diese Technikabfolgen sind bestimmten Gürtelgraduierungen zugeordnet und werden daher mit aufsteigender Graduierung anspruchsvoller.

Je nach Schule bzw. Verbandszugehörigkeit werden im Taekwondo unterschiedliche Formensysteme praktiziert. Auf den nachfolgenden Seiten kann ich leider nur zum System der Poomsae detaillierte Auskünfte geben, da ich die anderen Systeme zu wenig kenne.